Das Studium der Rechtswissenschaften in Wien

Auf diesen Seiten möchte ich Dir einen Überblick geben, wie das Studium der Rechtswissenschaften in Wien aufgebaut ist. Hier findest Du die wichtigsten Informationen zu sämtlichen Themen des Studiums der Rechtswissenschaften in Wien.

Das Studium der Rechtswissenschaften am Juridicum Wien ermöglicht, neben den Grundlagen des Studiums (Diplomstudium der Rechtswissenschaften), die Heranbildung des juristischen Nachwuchses in verschiedenen Wissenschaftszweigen des Erkenntnisgegestandes des „Rechts“. Der Erkenntnisgegenstand des Rechts befasst sich mit Rechtsnormen.

Neben einem hohen wissenschaftlichen Niveau wird vor allem ein hohes didaktischen Niveau vermittelt. Die Schwergewichtsbildung der Ausbildung im Studium liegt dabei bei der Verbindung der geltenden Rechtsordnung Österreichs mit seinen historischen Fundamenten und Beziehungen zu europäischen und internationalen Rechtsgebieten. Das Studium der Rechtswissenschaften erlaubt eine individuelle Schwergewichtsausbildung durch einen ausgewogenen Wahlfachkatalog in den angebotenen Wissenschaftszweigen. 

Aus meiner Erfahrung ist das Studium der Rechtswissenschaften am Juridicum Wien ein besonderes Studium, das im Vergleich zu anderen Studien nicht nur einen erhöhten Zeitaufwand beim Lernen, sondern auch eine enorme Präzision des sich anzueignenden, sehr umfangreichen Stoffes, in vielen Fächern fordert. Das Anforderungsprofil für dieses Studium ist sehr umfangreich und verlangt eine hohe geistige und körperliche Stabilität, um das Studium letztendlich positiv abzuschließen. Ihr werdet sehr gefordert, wenn Ihr euch entscheidet Rechtswissenschaften bei uns in Wien zu studieren. Der Lohn für die harte Arbeit macht sich jedoch mit Garantie bezahlt.

Wenn wir von Rechtswissenschaften (beachte den Plural) sprechen, dann sprechen wir von mehreren Wissenschaftszweigen, die sich im Hinblick auf Rechtsnormen, mit dem Erkenntnisgegenstand des Rechts beschäftigen. Die Wissenschaftszweige können jedoch nie isoliert Anspruch auf Vollständigkeit zur Erklärung des Rechts erheben, sondern stehen immer in einer gewissen Beziehung und Abhängigkeit zueinander. Sie ergänzen sich und beziehen sich aufeinander.

Rechtstheorie

Rechtstheoretische Grundlagen des Rechts
Die Rechtstheorie ist jener Wissenschaftszweig der Rechtswissenschaften der sich mit der Strukturierung des Rechts und Rechtsnormen beschäftigt. Das Wesen und der Aufbau von Rechtsorndungen spielt dabei ebenso eine große Rolle wie verschiedene Systematiken zur Normerzeugung.

Rechtsphilosophie

Rechtsphilosophische Grundlagen des Rechts
Den Zusammenhang zwischen Recht und Gerechtigkeit, welche Bedeutung hat die Moral im Bezug auf das Recht? Wie entstehen Gemeinschafts und Gesellschaftsordnungen und Ordnungsprinzipien? Mit diesen Fragen und darüber hinaus beschäftigt sich die Rechtsphilosophie als Gegenstand wissenschaftlicher Betrachtung des Rechts.

Rechtssoziologie

Soziale Grundlagen des Rechts
Die sozialen Rahmen- und Randbedingungen in denen Rechtsordnungen ihre Geltung entfalten sind Forschungsgegenstand der Rechtssoziologie. Die zentrale Frage bezieht sich nicht auf die Geltung von Rechtsnomen sondern auf die Effektivität von Rechtsorndungen und Normen, also ihre Wirksamkeit.

Rechtsgeschichte

Rechtshistorische Grundlagen
Die Rechtsgeschichte beschäftigt sich mit den historischen Grundlagen des Rechts wie etwa der Entwicklung einzelner Rechtsgebiete und untersucht welche historischen Fakten zum heute geltenden Recht geführt haben. Die Rechtsgeschichte spielt bei der Interpretation und der Auslegung von Normen unter anderem eine große Rolle für das Verständnis von Normen.

Rechtspolitik

Rechtspolitische Grundlagen
Die Rechtspolitik arbeitet mit vielen anderen Wissenschaftszweigen der Rechtswissenschaften zusammen ist jedoch ein selbstständiger Wissenschaftszweig. Ihre Aufgabe ist es Vorschläge zur Verbesserung des Rechts zu untersuchen und auf Grund wissenschaftlicher Überlegungen zu begründen und für Entscheidungsträger zu objektivieren.

Rechtsvergleichung

Rechtsvergleichende Grundlagen
Aufgabe der Rechtsvergleichung ist die Vergleichung von verschiedenen Rechtsordnungen und Systematiken einerseits, sowie die Vergleichung von Normensystemen verschiedener Rechtsgebiete andereseits. Ein typisches Beispiel ist die vergleichende Untersuchung der beiden großen Rechtsgebiete öffentliches Recht und Privatrecht.

Rechtsdogmatik

Methodische Grundlagen des Rechts
Die Rechtsdogmatik beschäftigt sich mit der Auslegung und der Interpretation von Rechtsnormen und ist das Werkzeug des Juristen und Rechtsanwenders. Aufgabe ist es das getende Recht systematisch zu beschreiben um dadurch zu Aussagen und Erklärungen über den Inhalt von Normen zu gelangen.
Dieser kurze Überblick soll Dir einen Einblick geben, was Dich im Studium am Juridicum erwartet. Dabei kommt es besonders darauf an Dir eine völlig neue Art zu lernen und zu denken anzueignen. Dies wird später Dein Handwerkzeug in Deinem angestrebten juristischen Beruf werden, denn juristisches Denken ist präzises und logisches Denken in mehrdimensionaler Hinsicht. Die Matura ist Vergangenheit, Deine Gegenwart oder Deine Zukunft ist jetzt das Jus Studium das bedeutet, dass Du die Fähigkeit mitbringen solltest Dir viel Stoff, in kurzer Zeit, mit der höchsten Präzision, samt praktischer Anwendung aneignen zu können. Bei der Matura war das alles noch kein Problem, da konnte man Fach für Fach durcharbeiten und sich jeweils immer auf einen Test oder auf eine Schularbeit vorbereiten und konzentrieren. Matura bedeutet auch, das zu tun was einem vorgegeben wurde, die Selbstständigkeit des Lernprozesses war weitgehend nicht notwendig.In einem Studium ist das anders, hier ist ein hohes Maß an Selbstständigkeit und Organisation gefordert. Im Jus Studium hat man teilweise mehrere Fächer nebeneinander und jedes Fach fordert Vorbereitung, Mitarbeit, Nachbereitung und es gibt natürlich auch Klausuren, manchmal mehrere in verschiedenen Fächern an einem Tag. Lernexperten gehen davon aus, dass Menschen sich beim Lernen nur auf ein Thema konzentrieren können, Jus hebt die Gesetze der Schwerkraft auf und insbesondere diese veraltete Sichtweise über das Lernen. Im Studium der Rechtswissenschaften musst Du in vielen Fächern parallel "en Vogue" mit deinem Wissen sein um die großen 4 (STEOP, FÜM 1, FÜM 2, und FÜM 3) zu bestehen.

Mein Tipp vorab:

Beschäftigt Euch vorab damit ob Ihr euch für dieses Studium interessiert. Rechtswissenschaften zu studieren ist wunderschön, aber es kann auch sehr mühsam werden wenn man für die Themen, die für das Studium relevant sind, kein Interesse entwickeln kann. Wenn Ihr diese Frage für Euch geklärt habt und den Entschluss gefasst habt Jus am Juridicum zu studieren, dann solltet Ihr euch schon einmal geistig darauf einstellen, dass viel Arbeit und Lernaufwand auf euch zukommen. Die Work- Life- Balance ist ab jetzt Euer wichtigster Wegbegleiter, egal wie jung oder alt Ihr seid und welche Art von Leben ihr führt.

Hannah und Max

Hannah und Max sind gerade mit der Matura fertig geworden und haben sich entschlossen in Wien eine gemeinsame Wohnung zu suchen und Rechtswissenschaften zu studieren. Hannah und Max finden eine kleine Wohnung und beginnen mit dem Studium. Sie sind sehr konzentriert und haben auch sehr gute Noten, denn Hannah und Max sind nicht nur ein Paar, sie haben auch eine gemeinsame Leidenschaft, die Juristerei, die sie gemeinsam an einem Ziel für eine gemeinsame Zukunft trägt

Nicole und Sebastian

Nicole und Sebastian sind beide seit längerem berufstätig und haben eine 6 Monate alte Tochter. Sebastian ist gerade 32 geworden und möchte ein Studium absolvieren um besser für die gemeinsame Zukunft der Familie sorgen zu können. Er interessiert sich für Rechtswissenschaften in Wien. Nicole bestärkt Sebastian und will ihn dabei tatkräftig unterstützen. Sebastian inskripiert schließlich und beginnt zu studieren. Im Gegensatz zu Hannah und Max hat Sebastian jetzt nicht nur das Familienleben zu bewältigen sondern auch ein Studium. 

Resümee

Diese beiden Beispiele sollen Euch zeigen, wie wichtig es ist eine ausgewogene Work-Life-Balance während des Studiums zu finden. Es ist ganz wichtig Pausen genau zu planen und eure Regenerationsphasen unbedingt einzuhalten. Wie auch immer Eure Freiräume zur Kraftschöpfung aussehen, legt sie nicht zur Seite. Ignoriert nicht die Welt um Euch oder Eure Freunde oder Eure Familien etc. Das sind wichtige Faktoren die Euch helfen eure Work-Life-Balance ausgewogen zu tragen. Es ist wie in einem sportlichen Trainingsprozess: Zur Entwicklung gehört nicht nur der richtige Trainingsreiz sonder auch eine adäquate Regeneration. 

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